vegane Bolognese

Zutaten

  • Sojaschnetzel nach Bedarf

  • gehackte Tomaten aus der Dose

  • Tomatenmark

  • Zwiebeln

  • Knoblauch

  • Karotten

  • Balsamico-Essig -ca. 1 Schnapsglas

  • Gewürze
  • Zucker

  • Salz

  • Pfeffer

  • Paprika-Pulver

  • Kräuter, frisch, TK oder getrocknet…. ganz nach Geschmack

zubereitung

  • Die Sojaschnetzel nach Vorgabe des Herstellers zubereiten.

    Ich gebe sie in eine Schüssel, füge viel Paprikapulver, Pfeffer und Salz, 1 Esslöffel Tomatenmark und etwas Sojasoße dazu. Dann gieße ich das ganze mit der erforderlichen Menge kochendem Wasser auf, verrühre und lasse es durchziehen.
  • Zwiebeln, Knoblauch und Karotten vorbereiten

    Die Zwiebeln würfle ich fein, die Karotten werden ich schmale Scheiben (ca. 3mm) geschnitten und der Knoblauch in der Presse vorbereitet oder in feine Scheiben geschnitten.
  • Öl in der Pfanne oder im Topf erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, Karotten dazu und im Öl kurz braten. Knoblauch kurz vor Ende des Bratvorgangs dazugeben

    Der Knoblauch wird sehr schnell braun und schmeckt dann bitter, von daher wirklich erst dazugeben, wenn die Zwiebeln und Karotten bereits fast den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben.
  • Soja-Hackersatz dazu geben, mit Zwiebel-Karotten-Knoblauch vermischen und ebenfalls anbraten

    Der Hackersatz sollte relativ trocken sein, sonst könnt ihr ihn nicht anbraten. Sollte er zu feucht sein, einfach ausdrücken. Aber bitte vorsichtig sein, durch das kochende Wasser ist die Masse auch nach 10 Minuten noch sehr heiß. Ich fülle die Schnetzel ggf. in ein Sieb um und drücke die Masse dann mit einem Schaum- oder Schöpflöffel aus. Da kein Hackfleisch verwendet wird, müssen auch keine Keime abgetötet werden, weshalb das Anbraten nicht wichtig ist. Also kein Problem, wenn es nicht klappt.
  • Tomatenmark zugeben, mit der Hackmasse vermischen und anbräunen

    Für den Geschmack ist es wichtig, dass das Tomatenmark unter ständigem Rühren angebräunt wird. Dabei vermischt es sich jetzt mit der übrigen Masse und es entsteht ein relativ fester Klumpen, das muss so sein.
  • Balsamico-Essig zugeben und reduzieren lassen, Zucker karamellisieren

    Ich gieße des Balsamico seitlich in die Pfanne und lasse ihn kurz köcheln. Dann streue ich braunen Zucker in die Pfanne, warte kurz und vermische dann das ganze mit der Masse, welche immer noch in der Pfanne ist.
  • gehackte Tomaten und ggf. etwas Wasser zugeben

    Mit den gehackten Tomaten und ggf. etwas Wasser ablöschen, gut rühren, damit sich die Sojaschnetzel in der Flüssigkeit verteilen und das Ganze auf niedriger Hitze ein paar Minuten köcheln lassen.
  • Würzen und abschmecken

    Mit Salz, Pfeffer, evtl. Gemüsebrühe und den Kräuter abschmecken. Im Winter nehme ich gerne TK-Kräuter (italienische, Oregano, Basilikum – was ich gerade so da habe), im Sommer dann frische Kräuter aus dem Garten. Natürlich kann man auch die getrocknete Variante benutzen. Was frau gerade zu Hause hat und wonach einem der Sinn steht. Falls die Säure aus den Tomaten und vom Balsamico noch zu dominant ist, einfach noch ein bisschen Zucker zugeben.
  • Servieren und genießen

    Bis hierhin ist das Gericht vegan, jetzt liegt es an euch, ob das so bleibt. Wir essen am liebsten klassisch Spaghetti und gehobelten Parmesan dazu, der Käse kann aber natürlich ersetzt oder einfach weggelassen werden.
  • Variationen
    Paprika, Pilze oder andere Gemüsesorten ganz nach eigenem Geschmack kombinieren
    Die gewünschten Zutaten einfach zusammen mit den Zwiebeln und Karotten anbraten und dann weiter nach Anleitung vorgehen.
  • Lasagne
    Ich nehme diese Bolognese immer für meine Lasagne, mache sie dann aber deutlich flüssiger, damit genügend Flüssigkeit für die Lasagneplatten vorhanden ist und das Ganze nicht zu trocken wird.
  • Chili sin Carne
    ohne die gehackten Tomaten und ohne die typisch italienischen Kräuter, dafür mit viiiiiiiel Paprika- und Chilipulver wird aus der Basis, unter Zugabe von Mais und Kidneybohnen, ein wunderbares, veganes Chili sin Carne

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